Die Scrum-Rollen

Die Rollen innerhalb des Kreises stellen den Team-Kontext dar. Der Product Owner hat das Bedürfnis, jederzeit das Bestmögliche schnellstmöglich zu einem guten Preis zu bekommen. Das Produktionsteam hat die innere Qualität im Blick und strebt nach Perfektion im Lösungsweg. Dadurch entsteht eine hilfreiche Spannung in der Verhandlung über das WAS und WIE in der Produktentwicklung. Damit diese Verhandlungen gesund bleiben und das bestmögliche Produkt erzeugen, gibt es den Scrum Master als Moderator, Vernetzer und Coach.

Einleitung - Was ist Scrum?

Manche sagen, Scrum ist eine Lebenseinstellung. Finden wir auch. Andere sind der Meinung, Scrum wäre ein Werkzeugkasten, um Produkte bestmöglich zu bauen. Finden wir auch. Die Scrum Alliance definiert Scrum als Management-Rahmenwerk. Genau. Finden Sie heraus, was Scrum für Sie sein soll und wie es Ihre bestmögliche Produktentwicklung unterstützen kann.


Der Sprint auf der Zeitachse

Produktvision

Die Produktvision ist richtungsweisend für das Product Backlog. Sie sorgt dafür, dass Dynamik in der Produktentwicklung nicht im Chaos endet.

Das Product Backlog

Das Product Backlog ist eine Liste aus Kundenwünschen. Die Listenform sorgt dafür, dass die obersten Einträge stets als die am dringendsten behandelt werden.

Planning 1 und Planning 2

Jeder Sprint wird beplant. Und zwar von allen, die dafür von Nutzen sind. Der Product Owner sagt, welche Userstories er sich wünscht und das Team sagt, wie viele es schaffen kann. Hier steuert das pull-Prinzip die Quantität der Arbeitsleistung.

Daily Scrum

Hier findet Risikomanagement auf 24h-Basis statt. Das Team trifft sich jeden Tag zur gleichen Zeit und bespricht die Arbeitsergebnisse des letzten Tages. Der aktuelle Tag wird geplant. Außerdem werden Hindernisse im Arbeitsfluss transparent gemacht, die das Team selbst nicht beseitigen kann. Diese Hindernisse werden dem Scrum Master übergeben. Er kümmert sich um Lösungen.

Das Sprint Review

Dieses Meeting ist Risikomanagement auf Sprintebene. Das Team präsentiert dem Product Owner, den Kunden und Stakeholdern das fertiggestellte Teilprodukt. Nur zu 100% fertiggestellte Produktteile schaffen es in dieses Meeting. Dadurch kennen alle Beteiligten den tatsächlichen Fertigstellungsgrad.

Retrospektive

In diesem Meeting reflektiert das Team den Sprint. Was hat gut geklappt und wo können wir unsere Arbeitsweise verbessern? Fehler werden nicht als Makel angesehen sondern als Lernfelder. Die daraus resultierenden Veränderungen nimmt das Team als ToDo’s mit in den nächsten Sprint.

Product Backlog Refinement

In diesem Meeting bespricht das Team gemeinsam mit relevanten Stakeholdern neue Ideen für das Produkt auf der Metaebene. Große Stories (Epics) werden in mehrere kleine Userstories formuliert, so dass sie einschätzbar und in einem Sprint lieferbar werden. Risiken, Abhängigkeiten und Komplexität werden ermittelt. Dabei schätzt das Team die ungefähre Größe der Userstories. Vorbereitende ToDo’s werden ermittelt, so dass die Userstories in den Plannings weiter besprochen werden können.

Scrum - Inhaltsverzeichnis